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04.03.2010

Erinnerung und Demokratie

Berliner Holocaust-Mahnmal schadhaft
Zunehmende Anzahl beschädigter Stelen

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Zahlreiche Stelen des Holocaust-Mahnmals, das sich in der Nähe des Brandenburger Tors im Berliner Zentrum befindet, weisen Risse auf. Eine kalkhaltige Flüssigkeit entweicht. Das berichtete der Berliner "Tagesspiegel".
Das 2005 eingeweihte Denkmal für die ermordeten Juden Europas registriert seit Jahren Schäden an den Stelen. Welchen Umfang der Schaden hat, ist zurzeit nicht exakt erfasst.
Ein 2009 in die Wege geleitetes Gerichtsverfahren soll klären, wer für diesen unbefriedigenden Zustand verantwortlich ist. Offen ist, ob die Ursache beim Stelenproduzenten liegt oder ob Risse im Rahmen der gewählten Betonbau-Konstruktion in Kauf genommen werden müssen. Der diesjährige strenge Winter wird als Hauptursache ausgeschlossen. Für Mahnmalbesucher besteht keine Gefahr. (oa/tp)

Lesen Sie den vollständigen Tagesspiegel-Artikel hier

Mehr:
- "Darüber zu sprechen, ist unmöglich, darüber zu schweigen, verboten (Elie Wiesel)": Dokumentation einer literarischen Matinee zum Holocaust-Gedenktag (2008) - hier.
- "Überleben im Schatten des Todes: Holocaust in der Ukraine"; Zeugnisse und Dokumente (2004) - hier.

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Bildquelle: Maik Grabosch (www.pixelio.de)

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